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Bericht im Pinneberger Tageblatt vom 28.09.2012

Am 28.09.2012 wird im Pinneberger Tageblatt über den Besuch von Frau Strehlau (bildungspolitische Sprecherin der GAL in Kiel) an der GuGs berichtet. In einem Interview mit der Zeitung teilt sie mit, dass es sich bei den Baumängeln um "unhaltbare Zustände" handelt, sie spricht von "grottiger Bausubstanz".

"....Die GuGs hat ein hervorragendes pädagogisches Konzept erarbeitet, ein Pfund, mit dem die Stadt eigentlich wuchern könnte. Die Stadt Pinneberg hat offensichtlich in der Vergangenheit falsche Schwerpunkte gesetzt."

Bericht im Pinneberger Tageblatt 26.09.2012

Am 26.09.2012 erscheint im Pinneberger Tageblatt ein Bericht mit dem Titel "Sie kämpfen für Ihre Schule".
Hier berichten zwei Elternvertreterinnen über die außergewöhnliche Arbeit, die an der Grund- und Gemeinschaftsschule geleistet wird. "Hier schafft man Premiumunterricht in maroden Gebäuden"

» Artikelt Pinneberger Tageblatt vom 26.9.2012

Leserkommentar Pinneberger Tageblatt v. 26.09.2012

Am 26.09.2012 erscheint im Pinneberger Tageblatt ein Leserbrief. Der Verfasser teilt mit...

"dass es ihm völlig unverständlich ist, warum die Stadt Pinneberg über Jahre hinweg ihre Pflichten gegenüber den Schülerinnen und Schülern der GuGs in derart sträflicher Weise verletzt hat und auf der anderen Seite Millionen von Euro in den Ausbau und die Sanierung anderer Schulen gesteckt hat. Die jetzt bekannt gewordene Mängelliste bis hin zu dem Schimmelbefall rechtfertigt es, von einem Schulskandal zu sprechen und nach den Verantwortlichen zu fragen. Die Pinneberger Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wer für diese über Jahre andauernden Missstände die Verantwortung zu tragen hat."

Besuch von Frau Urte Steinberg

Am 26.09.2012 besucht Frau Urte Steinberg (Bürgermeisterkandidatin der Stadt Pinneberg) die GuGs, um sich ein genaueres Bild zu machen. In einem Interview mit dem Pinneberger Tageblatt (02.10.2012) erwähnt sie ihren Besuch an der Schule. "Da muss unbedingt etwas passieren".

Bauausschuss-Sitzung am 25.09.2012

Am 25.09.2012 tagt der Bauausschuss und wählt Herrn Gerdes als Leiter des Ausschusses.
Es wird beschlossen, einen Brief an die Stadt zu schreiben, in dem die Schule fixiert haben möchte, dass:

  • die Rückseite von Haus 4 in den Herbstferien ausgetauscht wird
  • Bautrockner in dem Gebäude aufgestellt werden (konkreter Zeitpunkt)
  • in Haus 7 die Klassenräume, die im Brandfall keinen 2. Fluchtweg haben, eine Verbindung zueinander bekommen (Termin?)
  • Chemie-, Physikraum ... den schulischen Anforderungen entsprechend aktualisiert und aufgerüstet werden müssen
  • Toiletten saniert werden
  • eine Mitteilung erfolgt, was mit Haus 3 passiert (saniert ?)

Alle akuten Risiken mit konkretem Termin zur Behebung seitens der Stadt sollen der Schule mitgeteilt werden. Die oben genannten Punkte, die keine Gefährdung darstellen, sollen mit fixiertem Zeitplan (Winterferien, Zeugnisferien...) genannt werden.

Gesundheitsamt

Mitgleider des Bauausschusses haben sich erneut mit dem Gesundheitsamt in Verbindung gesetzt. Am 21.09.2012 inspizierte eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes die gesamte Schule.
Ein Bericht wird noch erstellt.

Bericht im Pinneberger Tageblatt v. 15.09.2012

Am 15.09.2012 erscheint ein Bericht von Frau Schröder im Pinneberger Tageblatt. "Wutschüler stürmen das Rathaus". Es werden nochmal die Misstände an der GuGs aufgelistet und Frau Schröder berichtet über die Schulausschusssitzung im Rathaus.

Schulausschusssitzung vom 13.09.2012

Am 13.09.2012 findet im Rathaus die Schulausschusssitzung statt. Die Fragen der Eltern- und Lehrerschaft waren derart auf den Punkt gebracht, dass Politik und Verwaltung mehr als einmal entlarvend in Erklärungsnot waren. Eine tolle Teamleistung!
Die SPD bittet den Schulausschuss den Vorschlag eines Neubaus auf dem Eggerstedt- Kasernengelände zu prüfen.

Bericht Pinneberger Tageblatt v. 13.09.2012

Am 13.09.2012 folgt ein weiterer Bericht im Pinneberger Tageblatt von Herrn Daebeler über die GuGs. In diesem Bericht werden seitens der Schulleitung die Missstände aufgelistet. Auch der Schulrat Herr Janssen weist in diesem Bericht auf die unzumutbare Situation der Schule hin und dass Handlungsbedarf besteht. Diesen " erheblichen Sanierungsbedarf" räumt lt. Bericht auch die Schulamtsleiterin Frau Perrefort ein.

Bericht Pinneberger Tageblatt v. 12.09.12

Am 12.09.2012 erscheint im Pinneberger Tageblatt ein Bericht von Herrn Daebeler, dass die SPD einen Neubau der Grund- und Gemeinschaftsschule Pinneberg auf dem Areal der Eggerstedt-Kaserne prüfe. Hintergrund der Initiative der SPD seien die katastrophalen Zustände an der GuGs.

Bildung eines Bauausschusses

Am 11.09.2012 beschließen die Schulleitung, Teile des Lehrerkollegiums, der SEB-Vorstand und die engagierte Elterngruppe die Bildung eines Bauausschusses. Dieser tagt zukünftig im 14tägigen Rhythmus und besteht zurzeit aus Lehrkräften und Eltern (je 3-4 Mitglieder).Schüler aus den höheren Klassen sollen mit eingebunden werden .Folgende Aufgaben und Ziele hat man sich gesetzt:

- Informationspflicht / Transparenz!
- Gebäudestatus
- Schulische Anforderungen feststellen
- Gesundheitliche Erfordernisse feststellen
- Vorschläge erarbeiten
- Kommunikation mit Verwaltung, Politik und anderen Institutionen
- Überprüfung und Bewertung von Maßnahmen
-

Antwortschreiben der Stadtverwaltung

Am 07.09.2012 erhält die Schule folgendes Antwortschreiben der Stadtverwaltung vom 05.09.2012 auf das Schreiben der GuGs vom 29.08.2012.

Zu der Erweiterung des Raumbestandes wurde der Schulleitung mitgeteilt...

[...] dass die Thematik unter Berücksichtigung der Feststellungen des Schulentwicklungsplans und der Anforderungen an die Inanspruchnahme von Fehlbetragszuweisungen des Landes aufgegriffen wurden und in Absprache mit dem Vorsitzenden des Schulausschusses in einem Arbeitsgespräch im Einzelnen erörtert werden soll.
Der Schulentwicklungsplan der Stadt weise auf das Fehlen einer zusätzlichen Fläche für das Lehrerzimmer hin. Der Maßnahmenkatalog zum Schulentwicklunsplan sieht vor, die Möglichkeiten einer Ausstattungsverbesserung in Bezug auf die Verwaltungsräume zu prüfen und den zuständigen städtischen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen.
Der geltend gemachte Sanierungsbedarf der GuGS sei hinlänglich bekannt, die Beseitigung überstiegt aber bei weitem die finanziellen Möglichkeiten der Stadt. Um die Genehmigung des Haushalts nicht zu gefährden, wird eine Priorisierung aller an städtischen Gebäuden notwendigen Sanierungsmaßnahmen dahingehend erforderlich sein, dass allenfalls die Maßnahmen durchgeführt werden können, von denen eine Gesundheitsgefährdung ausgeht (z.b. Schadstoffbelastung und Brandschutz).Auch die von der GuGS aufgezeigten Notwendigkeiten werden berücksichtigt.
Da das Gebäudemanagement der Stadtverwaltung zum 01.01.2013 zum KSP ausgegliedert wird, teilt man der Schule mit, das so weit reichende Entscheidungen wie (Teil-)Neubau bzw. Verlagerung des Standortes sich in der verfügbaren Zeit bis zum Wechsel der Zuständigkeiten nicht mehr vorbereiten und realisieren lassen. Sie sollten daher wenige Wochen vor der Umorganisation nicht mehr in Betracht gezogen werden.
Es folgt eine Auflistung der Einzelmaßnahmen:

  • Da sich im gesamten Kellerbereich des Hauses 3 feuchte Wände abzeichnen und im Treppenhaus zu dem drückendes Wasser auf den Wänden und der Sohle zu stehen scheint, ist eine Spezialfirma für die Ursachenermittlung beauftragt.
  • Alle aktuellen Naturwissenschaft-Unterrichtsräume werden mit dem zuständigen Sacharbeiter der Unfallkasse Nord begangen, um den derzeitigen Zustand zu prüfen und aufzunehmen.
  • Für Haus 4 wird mitgeteilt, dass lt. Laborbericht keine gesundheitliche Gefährdung besteht. Es wird mitgeteilt, dass in Raum 6 ein Einbauschrank spätestens in den Herbstferien entfernt wird, so dass der Wand hinter dem Schrank mittels Trocknungsgeräten die Feuchtigkeit entfernt wird. Es ist geplant, dass neue Fensterelement mit Notausgangstür in den Herbstferien einzubauen. Die Fluchtfenster in den einzelnen Klassenräumen sind überholt worden und gekennzeichnet.
  • Für Haus 7 wird mitgeteilt, dass die Durchfeuchtung der Wände im EG in den letzten Wochen beseitigt wurde. Eine gesundheitliche Gefährdung bestehe nicht. Gem. einem vorliegendem Brandschutzgutachten sei es bekannt, dass der zweite Rettungsweg nicht für alle Räume vorhanden ist. Für die Beseitigung der Brandschutzmängel sind weitere Gelder angemeldet.
  • Für die Trennwand in der Sporthalle informiert man die Schule, dass die vorh. Dachkonstruktion keine Aufnahme von weiteren Lasten zulässt. Die Montage einer Trennwand ist so nicht möglich.
  • Für die überdachten Hofflächen schreibt die Stadtverwaltung, dass die vorhandenen Dachkonstruktionen der Wege teilweise durch Korrosion beeinträchtigt sind. Ein Abbruch der Dächer wurde teilweise schon vorgenommen, weitere Abstützungsmaßnahmen seien geplant.
  • Für die Lehrküche teilt man der Schule mit, dass die Nutzer für die Hygiene der Lehrküche zuständig sind. Man räumt aber ein, dass sich die Einrichtung im veralteten und abgenutzten Zustand befindet.
  • Zur Sanierung der WC-Anlagen informiert man die Schule, dass diese jeweils nur im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel erfolgen kann.

Besuch durch Frau Strehlau

Am 07.09.2012 besucht Frau Strehlau (Landtagsabgeordnete der Grünen) mit Herrn Hans-Jürgen Bethe (Fraktion GAL und Unabhängige in Pinneberg) die GuGS um sich über die pädagogische Arbeit der Grund- und Gemeinschaftsschule der Stadt Pinneberg zu informieren. Begleitet wurden Sie vom Schulleiter Thomas Gerdes und von den Elternvertreterinnen. Herr Gerdes und auch die Elternvertreterinnen stellten noch einmal die besonderen baulichen Probleme in der GUGS dar.

» Webseite von Frau Strehlau

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